Praxis der Forschung: Modellierung und Simulation von teilchenphysikalischen Experimenten WS17/18

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Modellierung und Simulation von teilchenphysikalischen Experimenten (2400067)
Semester: Wintersemester 2017/18
LP (ECTS): 32
SWS: 16
Studiengang: Master Informatics
Ansprechpartner: Anne Koziolek
Ort und Zeit der Lehrveranstaltung
18.10.2017, 13:00-14:30 Uhr
HS -101 (Geb. 50.34)
ILIAS-Bereich
Seite im Vorlesungsverzeichnis
Quelle: http://www.xkcd.com

Format

Das Format Praxis der Forschung ermöglicht es mehreren Masterstudenten in einer sogenannten Projektgruppe für zwei Semester an einem gemeinsamen Thema zu arbeiten, um selbst zu erfahren wie Forschungsprojekte im Team durchgeführt werden und wie wissenschaftliche Arbeit geleistet wird. Informationen zu dem allgemeinen Format und allen drei Projektgruppen finden sich auf der Homepage des Lehrstuhl Beckert zur Gesamtveranstaltung.

Die zu prozessierenden Datenvolumina von Experimenten zur Suche nach neuen Elementarteichen werden sich in den nächsten Jahren weiter vervielfachen. Da eine Leistungssteigerung der Rechner-Hardware nicht im selben Maße zu erwarten ist, müssen Strategien entwickelt werden, wie die zur Verfügung stehende Rechner-Hardware bei der Analyse der umfangreichen, verteilt gespeicherten, experimentellen Daten möglichst optimal ausgelastet werden kann.


In dieser Projektgruppe soll das bestehende Lastverteilungsverfahren prototypisch modelliert und evaluiert werden und basierend darauf Vorschläge für eine bessere Lastverteilung erarbeitet werden. Konkret soll das bestehende Workflow-Management des CMS-Experiments am CERN mit Hilfe des „Palladio“-Ansatzes zur architekturbasierten Performanz-Modellierung beschrieben werden und verschiedene Lastverteilungsverfahren mit Hilfe dieser Modelle und dem Simulationswerkzeug „SimuLizar“ simuliert werden. Im Rahmen dieser Projektgruppe ist es möglich einen Forschungsaufenthalt am CERN in Genf zu verbringen. Eine weitere Bearbeitung des Themenbereichs im Rahmen einer Promotion am CERN oder am KIT kann voraussichtlich ermöglicht werden. Die Arbeit wird gemeinsam am Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation (IPD, Jun.-Prof. Koziolek), Fakultät für Informatik, und am Institut fürr Experimentelle Kernphysik (EKP, Prof. Quast), Fakultät für Physik betreut.

Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung, bei der in das Thema und die Aufgabenstellung eingeführt wird findet am Mittwoch den 18.10.2017 um 13:00 Uhr im Raum -101 (Gebäude 50.34) statt. Alle interessierten Studierenden sind zu diesem unverbindlichen ersten Termin eingeladen.

Notwendige Voraussetzungen

  • Interesse und Motivation
  • Fähigkeit, mit anderen Studierenden im Team zu arbeiten
  • Programmierkenntnisse in Java

Optionale Voraussetzungen

  • Vertiefte Kenntnisse in Eclipse (z.B. Plugin-Entwicklung)

Wir bieten:

  • Abdeckung verschiedener Interessensgebiete
  • Erfahrungen in der Arbeit mit modernen Entwicklungswerkzeugen (u.a. EMF, QVT-O, QVT-R, Xtext, Xtend)
  • Mitarbeit an zentralem, aktuellem Forschungsthema
  • Möglichkeit zur wissenschaftlichen Publikation der Ergebnisse
  • Bei erfolgreicher Publikation: Möglichkeit diese auf der jeweiligen Konferenz zu präsentieren

Anrechnung & Weiteres Studium

Die Ergebnisse der Projektgruppe sollen als Grundlage für weitere Forschungsprojekte dienen und können auch der Ausgangspunkt einer anschließenden Masterarbeit sein. Studierende haben außerdem die Möglichkeit über die 24 ECTS der Projektgruppe das gesamte Vertiefungsfach "Softwaretechnik" bis auf 5 ECTS, die durch Vorlesungen erbracht werden müssen, abzudecken.

Links


Lehrangebot nach Studiengang
Informatik
Bachelor / Master

Informationswirtschaft

Bachelor / Master