Vortragshinweise

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Allgemeines

Zielgruppe des Vortrags bedenken und passende Folien erstellen:

  • Die Inhalte sollen für die Zielgruppe verständlich und nachvollziehbar gestaltet werden. Überlegen Sie, welche Begriffe als bekannt vorausgesetzt werden können und welche eingeführt oder evtl. weggelassen werden müssen.
  • Falls zu viele Inhalte vorgestellt werden könnten, im Zweifel Inhalte weglassen und auf bestimmte, interessante Aspekte konzentrieren, anstatt zu versuchen, alles kurz anzureißen. Besprechen Sie Ihre Auswahl auch mit Ihrem Betreuer.
  • Für Vorträge im im Instituts- bzw. SDQ-Seminar ist die Zielgruppe nicht der/die Betreuer, sondern die anderen Zuhörer, d.h. Ihre Kommilitonen sowie weitere anwesende Mitarbeiter, auch von anderen Lehrstühlen.

Gute Hinweise zu wirkungsvollen Presentationen: Garr Reynolds’ Seite, Presentation Zen Blog und das dazugehörige Buch, weitere Tipps in den Links am Ende dieser Seite.

Folien

Wichtiger Grundsatz: Die Folien sollen den gesprochenen Vortrag ergänzen und unterstützen, und nicht überflüssig machen. Das heißt, dass niemals alle Information, die gesagt wird, auf den Folien stehen soll, insbesondere keine ganzen Sätze. Wenn die Folien zuviel Information (insbesondere Text) enthalten, wird der Zuhörer vom gesprochenen Wort abgelenkt.

Planung:

Eine weit verbreitete Methode zur Vorbereitung von Folien ganz ohne störende Technik:

  • Schreibe für jede Folie auf ein Post-It ein bis drei Stichwörter, die beschreiben was du dem Zuhörer sagen willst.
  • Sortiere dann deine Post-It Zettel anhand der klebenden Rückseite auf einem Blatt Papier großzügig um.
  • Klebe ggf. Post-Its aneinander oder zerreiße Post-Its um zu planen welche zwei Folien vereint oder welche Folie in zwei Folien aufgetrennt werden soll.
  • Drehe vor dem Beschriften den Klebestreifen der Post-Its in die Vertikale, das erleichtert den Folien-Split ;-)
  • Wichtig: Beginne erst mit der eigentlichen Erstellung der Folien am Rechner, wenn du mit der Reihenfolge und dem Inhalt der Post-Its zufrieden bist.

Anzahl

Pro Folie 1-2 Minuten (exklusive Titelfolie und Fragenmotivationsfolie)

Pflichtinhalt

  • Zeitplan (nur bei Proposalvorträgen und bei Abschlussvorträgen mit kritischer Reflektion)
  • Fazitfolie mit Ausblick: als letzte Folie

Foliengestaltung

  • Grundsatz oben beachten
  • max. 5-7 Stichpunkte pro Folie
    • Wie in den Ausarbeitungen dient die Untergliederung der Stichpunkte der Abgrenzung, nicht der Hervorhebung.
    • Daraus folgt, dass sich auf einer Gliederungsebene mindestens zwei Einträge befinden müssen.
  • Keine ganzen Sätze
  • Bilder/Diagramme statt Text: Sofern möglich, sollte Text durch anschauliche Graphiken ersetzt werden. Hilfreiche Bilder finden sich unter Sources for images
  • Auf jeder Folie:
    • Name des Vortragenden
    • Titel des Vortrags (Fußzeile)
    • aktuelle Foliennummer
    • Gesamtanzahl der Folien
    • bei längeren Vorträgen Fortschrittsanzeige.

Animationen

  • werden im wissenschaftlichen Sektor (nur) dazu benutzt, Sachverhalte eingängiger darzustellen.
  • Richtwert: Eine gezeigte Grafik sollte von den Zuhörern in ca. 5 Sekunden erfasst werden können.
  • Ist dies nicht möglich, sollte die Grafik mit "Erscheinen"-Animationen schrittweise aufgebaut werden.
  • Aber: Sparsam mit Animationen: Animationseffekte der modernen Präsentationsprogramme verleiten ungemein zum Spielen. Jedoch gilt auch hier: Sollen die Inhalte demonstriert werden oder die Fähigkeiten dieser Programme? Oft kommt man mit einfachen Erscheinen-Animationen aus. Kein Blinken, Hereinfliegen, Schachbrett-Erscheinen, Kippen etc. verwenden.
  • Tipp für die Titelfolie: Ein eingängiges Bild auf der Titelfolie, die den Inhalt des Vortrags bildlich darstellt, hilft ungemein, den Vortrag in Erinnerung zu behalten. Beispiel: Eine Stoppuhr und eine Rennbahn für Benchmarks.

Format

  • z.B. nach unserer Lehrstuhl-Vorlage (PowerPoint/LaTeX) unter Dokumentvorlagen (nicht verpflichtend)
  • die Projektoren in Raum 333 und 348 haben Seitenverhältnis 16:9
  • Serifenlose Schrift (Helvetica, Frutiger, Verdana): Auf Bildschirm/Projektor besser lesbar
  • Schriftgröße so wählen, daß sie auch mit Abstand zur Leinwand gut lesbar ist.
    • In der Standardgröße von Powerpoint bedeutet dies mindestens 18pt
    • Die Dokumentvorlagen sind so gestaltet, daß sie in der Standardgröße gut lesbar sind
  • Farben: Rot/Grün, Blau/Violett schlecht für Farbenblinde
  • Bilder als Vektorgrafiken einbinden (keine Pixel sichtbar)
  • Bilder mit konstantem Seitenverhältnis skalieren

Zeitproblem

Falls man in Zeitprobleme kommt:

  • Am Ende ein bis zwei Pufferfolien einbauen, die notfalls übersprungen werden können oder kurz abhandelbar sind.
  • Falls keine Zeit mehr bleibt, werden diese schnell übersprungen. Falls noch Zeit ist, werden sie erklärt.

Vortrag

Zeitvorgabe

Am wichtigsten ist das Einhalten der Zeitvorgabe! Da im späteren Berufsleben auch immer wieder Präsentationen anzufertigen sind und dort in der Regel die Beteiligten auch nicht mehr Zeit zur Verfügung haben als geplant, ist dies immens wichtig. Zwischendurch Zeit prüfen. Nicht erst Hektik auf der letzten Folie bekommen, sondern schon früh, aber dann umso gelassener, gegen ein Zeitproblem ansteuern. Dazu muß man das Zeitproblem aber eben frühzeitig erkennen.

Siehe auch: Umfang von Ausarbeitungen und Vorträgen

  • Seminararbeit: 30 Minuten Vortrag + 15 Minuten Diskussion
  • Proseminararbeit: 20 Minuten Vortrag + 10 Minuten Diskussion
  • Proposal Bachelor-/Masterarbeit: 12 Minuten Vortrag + 3 Minuten Diskussion
  • Abschlussvortrag Bachelorarbeit: 20 Minuten Vortrag + 10 Minuten Diskussion
  • Abschlussvortrag Masterarbeit: 30 Minuten Vortrag + 15 Minuten Diskussion

Probevortrag

Daheim den Vortrag ein- bis zweimal proben, damit man ihn flüssig vortragen kann und ein Gefühl für die Zeitvorgabe bekommt.

Votragsweise

  • Blickkontakt: Während des Vortrags alle im Publikum ansehen. Nicht nur auf den Betreuer schauen. Beim Erläutern von Schaubildern nicht auf den Laptop zeigen, sondern auf die Leinwand, dabei aber den Kontakt zum Publikum nicht verlieren.
  • Ernsthaftigkeit:
    • Keinen Kaugmmi kauen.
    • Zu lässiges Verhalten kommt negativ an. Man sollte sehen, dass der eigene Vortrag ernst genommen wird.
  • Akustik: Deutlich und konkret sprechen.
  • Koordination der Kommunikationskanäle:
    • Die Folien sollen das gesprochene Wort unterstützen und nicht etwas anderes zeigen.
    • Sowohl auf dem visuellen als auch auf dem akustischen Weg müssen konsistente Informationen den Zuhörer erreichen.
  • Tips für Bildschirmpräsentation mit Notizen

Proposalvortrag

Ziele

  • Den Zuhörern soll vermittelt werden, welches Problem Sie in Ihrer Abschlussarbeit bearbeiten werden, warum eine Lösung des Problems wichtig ist, welchen Lösungansatz Sie verfolgen und wie Ihr Lösungsansatz zu bewerten ist. Dabei muss deutlich werden, dass Sie mit wissenschaftlicher Methodik an Ihre Abschlussarbeit herangehen. D.h. Sie müssen deutlich machen, dass das Problem relevant und noch ungelöst bzw. unzureichend gelöst ist, was dazu führt, dass Sie ihren Lösungsansatzen mit ähnlichen Arbeiten aus der Literatur vergleichen müssen (Related Work). Ferner müssen Sie aufzeigen, wie Sie nachweisen möchten, dass Ihr Lösungsansatz tatsächlich die versprochenen Verbesserungen erbringt (Form der Evaluation, z.B. Fallstudie, Experiment, formaler Beweis).
  • Der Vortragende nutzt den Vortrag, um sich bei den wissenschaftlichen Mitarbeitern Feedback über seine geplante Arbeit einzuholen. Diese können z.B. Hinweise auf weitere verwandte Arbeiten geben, Ihre Methodik bewerten oder Erfahrungen mit den Werkzeugen, die Sie verwenden möchten, weitergeben. Die Mitarbeiter können Hinweise auf die Verbesserung des Lösungsansatzes geben. Daher sollte der Vortrag so angelegt sein, dass er den Mitarbeitern ermöglicht die genannten Punkte zu bewerten (z.B. durch die Auflistung verwandter Arbeiten, eingesetzter Werkzeuge usw.)

Verpflichtender Inhalt

  • Organisatorisches
    • Wer ist Kobetreuer (falls dies noch nicht festgelegt, sollte spätestens beim Vortrag danach gefragt werden)
    • Wann sind Reviews geplant
  • Bei Implementierungsarbeiten: We want to reuse as much work as possible. So please include a slide answering the following questions so that we can identify possible reuse options after your talk.
    • Which existing tools or PCM functionality can be reused?
    • Which functionality would be needed or nice to have?
    • Which functionality will I implement?

Grundsätzliches zum Aufbau

  • etwa 6-8 Folien
  • Keine Gliederungsfolie mit Inhaltsverzeichnis (bei nur 12 Minuten Vortrag ist kein Überblick notwendig)
  • Aber Fortschrittleiste/Karteikartenreiter auf jeder Folie zur Orientierung durchaus sinnvoll
  • Keine langwierige Einleitung: nach 2-3 Folien muss klar sein was Sie in Ihrer Abschlussarbeit machen möchten
  • Tragen Sie erst vor, was Sie machen möchten, und geben Sie später Details, warum das wichtig ist, und wie Sie das machen möchten

Möglicher Aufbau: (nicht verpflichtend)

  • 1. Folie: Illustrieren Sie das Problem (und ggf. auch Ihren Lösungsansatz) nach Möglichkeit graphisch (auf einer Folie!)
  • 2. Folie: (anstatt Gliederungsfolie) vier Stichpunkte (PIBA):
    • Problem: Was ist das Problem? (allgemeinverständlich für Informatiker)
    • Idee: Was ist ihr Lösungsansatz?
    • Vorteile (Benefit): Was ist der Vorteil ihres Lösungsansatzes? (auch ggü. anderen Ansätzen)
    • Aktionen (Action): Welche Schritte wollen Sie gehen?
  • 3. Folie: Einleitung/Grundlagen/Motivation: Was sind die wichtigsten Grundlagen ihres Themengebietes?
  • 4. Folie: Verwandte Arbeiten
  • 5. Folie: Konkretes, einfaches Beispiel Ihres Lösungsansatzes (illustriert)
  • 6. Folie: Umsetzung ihres Lösungsansatzes
  • 7. Folie: Geplante Evaluation
  • 8. Folie: Zusammenfassung, dazu einfach Folie 2 nochmals auflegen.

Einleitung/Grundlagen/Motivation

  • Führen Sie die wichtigsten Fachwörter aus ihrem Themengebiet ein (mindestens die aus dem Titel der Arbeit!)
  • Erklären Sie grundlegende Konzepte/Modelle (z.B. das Palladio Component Modell)
  • Wenn Sie motivieren müssen, zeigen Sie das Problem konkret an einem allgemeinverständlichen und meist einfachen Fall. Beispiele:
    • Bei Vorhersageverfahren: Zeigen Sie Vorhersagen, die Ihrer Meinung nach zu unpräzise sind. Zeigen Sie schon hier die angestrebte Verbesserung.
    • Bei Implementierungen von Werkzeugen: Zeigen Sie, welche Mühe es ist, ohne ihr Werkzeug eine zentrale Aufgabe durchzuführen. Geben sie einen initialien Eindruck von der Komplexität der Automatisierung dieser Aufgabe.
    • Bei Experimenten/empirischen Studien: Zeigen Sie die Fragestellung ihrer Studie und warum eine Antwort darauf ein Wissensgewinn ist. Und vor allem, für wenn die gewonnen Erkenntnisse wichtig sind.

Verwandte Arbeiten

  • Verwenden Sie Namen und Jahre der Publikationen (z.B. [Balsamo 2004]), und halten Sie die richtigen Referenzen (Titel, Autoren, Veröffentlichungsform, usw.) auf einer Backup-Folie bereit.
  • zu jeder zitierten Arbeit: den Titel oder in einem Stichpunkt, was dort gemacht wird
  • erst 2-3 Grundlagenarbeiten, Standardwerke (Bücher, wichtige Artikel),
  • dann die 3-4 relevantesten verwandten Arbeiten, die Sie gefunden haben
  • Grenzen Sie sich von letzteren konkret ab. Was geht bei Ihrem Ansatz, was bei diesen Ansätzen nicht möglich ist? Wie stark wollen Sie einzelne Teile der verwandten Ansätze verbessern?
  • Verurteilen Sie aber verwandte Arbeiten nicht. Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Ansatz oftmals nur ein Detail verbessert, und Sie in Ihrem Ansatz meist nicht alle Vorzüge der verwandten Arbeiten haben. Keiner glaubt Ihnen, dass Ihr Ansatz alle Probleme löst.
  • Vergessen Sie industrielle Lösungen nicht (sprich: nicht nur Google-Scholar und die Informatik-Bib absuchen)! Oft gibt es auch bereits kommerzielle Ansätze. Versuchen Sie, diese, so gut es aufgrund der öffentlich verfügbaren Daten geht, zu bewerten.

Beispiel

  • Soll möglichst einfach und allgemeinverständlich demonstrieren, was passiert wenn man Ihren Lösungsansatz anwendet, bzw. Ihr erstelltes Produkt einsetzt.
  • Schrittweise aufbauen, evtl. animieren.
  • Bilder sind verständlicher als Text.

Umsetzung Ihres Lösungsansatzes

  • Welche Schritte möchten Sie machen?
  • Iterativen Aufbau der Arbeit mit (auch optionalen) Arbeitspaketen demonstrieren.
  • Arbeitspakete mit Zeitplan koppeln. (Gantt-Diagramm meist zu unübersichtlich. Beschränken Sie sich grob auf 3-4 Arbeitspakete. Schreiben der Ausarbeitung ist kein Arbeitspaket, aber Teil des Zeitplans. Programme für Erstellung von Gantt-Charts sind z.B. Microsoft Project und Microsoft Visio; beide sind über MSDNAA für Studenten frei erhältlich). Der Zeitplan sollte auch die geplanten Codereviews enthalten.
  • Systematisches und zielgerichtetes Vorgehen demonstrieren.
  • Risikomanagement (Welche Risiken gibt es? Wie wollen Sie ggf. darauf reagieren?)
  • Welche Werkzeuge sollen zum Einsatz kommen? (Konkret benennen)
  • Auf dieser Folie so konkret wie möglich werden. Nicht "Ich erstelle eine Modell-Transformation für Nebenläufigkeitsmuster", sondern "Ich benutze die Sprache eXtend aus dem OAW-Framework zur Implementierung einer Modell-zu-Modell Transformation. Die im Quellmodell enthaltenen Entwurfsmuster Replication und Rendezvous werden im Zielmodell auf Parallelitätsoperatoren der stochastischen Prozessalgebra Capra abgebildet."

Geplante Evaluation

  • Form (Fallstudie, kontrolliertes Experiment, formaler Beweis)
  • Fallbeispiel (Untersuchungsobjekt während der Evaluation)
  • Goal, Question, Metrik (Welches Ziel verfolgt die Evaluation? Welche Fragen leiten sich aus dem Ziel ab? Welche Metriken müssen erfasst werden, um die Fragen zu beantworten?)
  • Hypothesen (Welches Ergebnis vermuten/erhoffen Sie sich? Was sind erwartete Antworten auf die Fragen?)
  • Die Evaluation muss so aufgebaut sein, dass ein nicht mit dem Themengebiet vertrauter Informatiker bewerten kann, ob Ihre Arbeit ein Erfolg war oder nicht.

Beispielvorträge

Proposalvortrag Diplomarbeit Misha Strittmatter

Abschlussvortrag

Beachten Sie auch nochmal die Hinweise zum Proposalvortrag!

Ziele

Beim Abschlussvortrag stellen Sie die Ergebnisse Ihrer Abschlussarbeit vor. Sie zeigen auf, …

  • … dass Sie ein relevantes Problem der Software-Technik/Informatik mit wissenschaftlicher Methodik bearbeitet haben.
  • … dass Sie aber auch in der Lage sind, Ihre Lösung zu erklären/zu verkaufen.
  • … dass das Problem so schwer bzw. der Lösungsansatz so umfangreich war, dass ein Informatiker sich 3 bzw. 6 Monate damit beschäftigen musste.
  • … dass Sie mit Ihrem Fachgebiet vertraut sind und …
  • … dass Sie ausgiebig und nach bestem Wissen und Gewissen nach verwandten Arbeiten eigenständig gesucht haben und …
  • … dass Sie Ihre Arbeit in Bezug zu den verwandten Arbeiten einordnen können (was kann ich besser, was schlechter).
  • … wie Sie Ihre Lösungsidee umgesetzt haben. Dabei müssen die Ausführungen durch einen Informatiker ohne ihre Vorkenntnisse verständlich sein.
  • … wie Ihre Umsetzung/Implementierung konzeptionell funktioniert.
  • … wie Ihre Arbeit zu bewerten ist, in dem Sie ausführlich Ihre Evaluationsergebnisse vorstellen und diskutieren.
  • … welche Annahmen und Grenzen Ihr Ansatz/Ihre aktuelle Umsetzung derzeit hat.
  • … wo an Ihre Arbeit durch zukünftige Arbeiten angeknüpft werden kann.
  • … dass Sie kompetent und begründet auf Nachfragen hin Ihren Ansatz verteidigen können.

Möglicher Aufbau

  • Appetizer (Illustration Problem + Lösungsansatz, möglichst grafisch)
  • Gliederung (Überblick des Vortrags, kurz erläutern)
  • Motivation (Warum machen Sie das was Sie machen?)
  • Grundlagen (Allgemeinverständlich für Informatiker)
  • Verwandte Arbeiten (inkl. Abgrenzung)
  • Lösungsansatz (Was haben Sie wie gemacht?)
  • Evaluation (Ziel, Fragestellung, Metriken, Ergebnisse)
    • Bei Implementierungen zusätzlich: Verwendete QoS Maßnahmen, Testfälle, …
  • Einschränkungen (Grenzen des Lösungsansatzes, Annahmen)
  • Zusammenfassung (inkl. Aufzeigen zukünftiger Arbeiten)

Dabei liegt das Hauptgewicht auf dem eigenen Lösungsansatz, dicht gefolgt von der Evaluation! Das muss sich auch durch die Anzahl der auf diese Teile verwendeten Folien wiederspiegeln. Trotzdem muss der Appetizer die Zuhörer fesseln, man muss das Gefühl bekommen: "Ich will jetzt wissen, wie sie/er das Problem in den Griff bekommen hat!"

Promotionsvortrag

Interne Seite: Disputation.

Siehe auch