Wissenschaftliche Vorträge

From SDQ-Wiki
Jump to: navigation, search

Folien

  • Prinzip der Pyramide: Auch für den Vortrag gilt wie für das Papier das Prinzip der Pyramide (s.o.). Es sollte schon nach max. 2-3 Folien klar sein, was Problem, Lösungansatz, und Ergebnis der Forschungsarbeit war. Die Details können auf späteren Folien ausgeführt werden. Auf keinen Fall sollte man das Ergebnis der Forschungsarbeit bis zu den letzten Folien verschweigen. Den Zuhörern muss von vornherein klar sein, worauf der Vortrag hinaus möchte. Dann können die Zuhörer auch besser folgen und stellen sich nicht so viele Fragen.
  • Übergewicht der Motivation: Bei Vorträgen auf Konferenzen sollte man mehr Gewicht auf die Motivation des eigenen Forschungsansatzes legen als im Papier. Das Papier wurde von fachkompetenten Gutachtern gelesen, denen die Motivation meist klar ist. Auf der Konferenz hingegen sitzen viele Leute im Publikum, deren Themen nur entfernt verwandt sind. Damit diese Leute von dem Vortrag etwas mitnehmen, sollte man der Präsentation des eigenen Ansatzes eine ausführliche Motivation des Problems und der Lösung voranstellen.
  • Abstraktion von der eigenen Arbeit: Im Vortrag sollte auf keinen Fall versucht werden alle Ergebnisse und Neuerung des Ansatzes im Detail zu beschreiben. Der Vortrag ist mehr als ein "Appetizer" zu sehen, der die Zuhörer motivieren soll das Papier komplett zu lesen. Daher sollte man sich im Vortrag auf die wichtigsten Punkte der eigenen Arbeit konzentrieren und Details nur an wenigen Stellen gezielt vortragen.

Siehe auch die allgemeinen Hinweise auf Vortragshinweise.

Qualitätssicherung

Für jeden Konferenz- oder Workshop-Vortrag aus unserer Gruppe muss vorher am Lehrstuhl ein Probevortrag gemacht werden.

  • Für Probevortrag 1,5 Stunden einplanen (auch wenn Vortrag nur 20 Min).
  • Mindestens zwei Zuhörer.
  • Ggf. Kollegen die Folien vorher schon mal zeigen und erläutern.
  • Wenn mehrere Kollegen eine Konferenz besuchen, bietet es sich an, einen gemeinsamen Termin zu machen