Verbesserung von Worteinbettungs-basierter Rückverfolgbarkeitsanalyse durch Konzeptwissen

Aus IPD-Institutsseminar
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Vortragende(r) Jonas Koch
Vortragstyp Bachelorarbeit
Betreuer(in) Tobias Hey
Termin Fr 29. April 2022
Vortragsmodus in Präsenz
Kurzfassung Anforderungsrückverfolgbarkeit, also das Auffinden von Umsetzungen oder Beschreibungen von Anforderungen in anderen Software-Artefakten, spielt eine wichtige Rolle bei der Pflege und Weiterentwicklung großer Softwaresysteme. So können automatisierte Anforderungsrückverfolgungsverfahren beispielsweise dabei helfen Implementierungen von Anforderungen zu finden. Bei diesen Verfahren können allerdings Probleme auftreten, wenn Anforderung und Quelltextstelle viele unterschiedliche Worte enthalten. In dieser Arbeit wird untersucht, ob die Performanz des automatisierten Anforderungsrückverfolgungsverfahrens FTLR durch Einbindung von hinter den Begriffen der Anforderungen stehenden Konzepten und Themen zu Anforderungen verbessert werden kann. Hierfür wurden mehrere Verfahren zur Konzeptanreicherung sowie verschiedene Einbindungen der gefundenen Konzepte in FTLR entworfen und analysiert. Hierzu wurden Konzepte durch den Einsatz von Informationen aus Wissensgraphen und Verfahren zur Themenmodellierung/Themenbeschriftung angereicht. Durch die Einbindung der gefundenen Konzepte verbesserte sich der MAP-Wert um bis zu 4 % und der F1-Wert um bis zu 3,8 %.